Was ist ein Kaltwintergarten?

Kaltwintergarten kann auch wohlig warm sein – das sind seine baulichen Besonderheiten

Kaltwintergarten – was ist das? Viele, die auf der Suche nach einer passenden Überdachung für Ihre Terrasse sind, haben sich diese Frage bestimmt schon gestellt. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, was ein Kaltwintergarten ist und was den Unterschied zum konventionellen Wintergarten ausmacht.

Ein Kaltwintergarten ist nur dem Namen nach kalt. Tatsächlich hält er Sie noch im Herbst warm!

Wintergärten sind heute keine reinen Gewächshäuser mehr. Zwar haben Sie in dieser Funktion geschichtlich ihren Anfang genommen. Allerdings sind beheizte und unbeheizte Wintergärten heute vielmehr eine Erweiterung des eigenen Wohnraums. Ein Kaltwintergarten ist eine günstige Alternative zum sonst sehr kostspieligen konventionellen oder beheizten Wintergarten. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Was ist ein Warm-Wintergarten?

Einen Wintergarten zu beheizen kann kostspielig sein. Denn durch die Verglasung ist der Wärmeverlust um einiges höher als bei normalen Hauswänden. An Tagen ohne Sonnenschein kann dieser drei- bis viermal so hoch sein. Aber an sonnigen Tagen erwärmt sich der Wintergarten hauptsächlich durch die Sonneneinstrahlung, genauso wie ein Kaltwintergarten.

Die Temperatur in einem Wintergarten beträgt mindestens 19 Grad während der Heizperiode. Das heißt, er kann als ganzjähriger Wohnraum genutzt werden, was den Begriff Wohn-Wintergarten erklärt. Zudem eignet er sich deshalb auch für tropische Pflanzen.

Neben dem warmen Wintergarten gibt es noch einen mittelwarmen Wintergarten. Dieser bewegt sich während der Heizperiode zwischen 12 und 19 Grad und ist damit natürlicher kühler als die warme Variante. Zudem gelten hier geringere Anforderungen an die Wärmedämmung. Denn für den warmen Wohn-Wintergarten gelten die Anforderungen der Energiesparverordnung für Wohngebäude.

Nun stellt sich die Frage: Was ist ein Kaltwintergarten?

Was ist ein Kaltwintergarten?

Ein Kaltwintergarten ist nicht ständig kühl. Vielmehr kommt er einfach ohne Beheizung aus. Unbeheizter Wintergarten ist deswegen eine andere Bezeichnung für einen Kaltwintergarten. Er ist eine kostengünstige Alternative zum teuren Warm-Wintergarten. Denn ein Kaltwintergarten braucht keine Wärmedämmung oder isolierte Gläser, um der Energiesparverordnung zu entsprechen.

Der Schritt zum komplett verglasten Terrassendach ist bei Schmidt Überdachungen kein Problem. Denn Sie können Ihr Terrassendach erweitern und ganz unabhängig vom Modell zu einem Kaltwintergarten machen. Dazu montieren wir einfach Seitenelemente nach Ihren Wünschen. So bleiben Sie auch flexibel, wenn Sie sich zuvor lediglich für ein Terrassendach entschieden haben.

Terrassen-Saison verlängern und Pflanzen überwintern

Ein Kaltwintergarten hat verschiedene Funktionen. Beispielsweise verlängert er die Terrassen-Saison. Denn durch die einfache Verglasung heizt er sich schon nach kurzer Zeit auf eine angenehme Temperatur auf. So können sie bereits zum beginnenden Frühling und noch Ende Herbst die Natur auf Ihrer Terrasse genießen – und Sie gewinnen wertvolle Outdoor-Zeit in den Übergangsmonaten zum Winter. Da der Kaltwintergarten oftmals sinnbildlich den Sommer verlängert, wird er regional auch Sommergarten genannt.

Im Winter ist ihr Sommergarten allerdings nicht unnütz. Denn hier können Sie Ihre Pflanzen vor Frost schützen und überwintern. Selbst im Winter ist dort genug Sonne, da ein Kaltwintergarten für gewöhnlich an der Südseite Ihres Hauses steht. Das ist gerade für Kübelpflanzen ein Vorteil, die viel Licht benötigen.

Damit Sie Frost vermeiden, sollte die Temperatur in einem Kaltwintergarten knapp über null Grad liegen. Manche sprechen hier von einem bis fünf Grad, andere von bis zu zehn. Allerdings sind sich alle einig, dass es auch im Winter nicht zu warm werden darf. Das kann gerade in milden und sonnigen Wintern schnell passieren. Eine Beschattung wie es Schmidt Überdachungen bietet schafft hier allerdings ein einfaches Mittel gegen zu warme Kaltwintergärten.

Warm bleibt es auch im Kaltwintergarten

Der größte Unterschied zwischen einem warmen Wohn-Wintergarten und einem Kaltwintergarten ist die Form der Beheizung. So wird ein Warmwintergarten fast wie ein gewöhnlicher Wohnraum beheizt. Das heißt, dass er grundsätzlich auch den entsprechenden Energiesparauflagen genügen muss. Trotzdem ist diese Form der Beheizung eines Warmwintergartens sehr kostspielig. Anders der Kaltwintergarten.

Ein Kaltwintergarten wird oftmals ohne zusätzliche Heizung verwendet. Und – entgegen seines Namens – ist er nicht kalt, sondern sollte bei genügend Sonne auch im Winter stets Temperaturen über dem Gefrierpunkt bieten. Somit können Sie auch zu Beginn des Frühlings und Herbsts noch Ihre Terrasse genießen.

Wollen Sie mehr über unsere Terrassendächer, Kalwintergärten und Markisen erfahren? Dann kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder rufen Sie uns einfach an. Zudem können Sie auch eine unserer Überdachungswelten besuchen.

Hier sehen Sie unsere Überdachungswelt in Vöhringen bei Ulm. Weitere Ausstellungen finden Sie in den Räumen Tübingen, Heilbronn, Augsburg und am Bodensee.