Was ist ein Kaltwintergarten – und warum ist er ideal für Sie?
Zuletzt aktualisiert: 29.04.2026

Kurzfassung:
Was ist ein Kaltwintergarten?
Ein Kaltwintergarten ist die Erweiterung Ihrer Terrassenüberdachung. Es ist ein unbeheizter, meist Anbau an ein Haus, der als geschützter Übergangsraum zwischen Innen- und Außenbereich dient.
Im Unterschied zu einem Wohnwintergarten wird ein Kaltwintergarten nicht aktiv beheizt, ist weniger gedämmt und nicht ganzjährig als Wohnraum genutzt. Er funktioniert eher wie ein Wind- und Wetterschutz.
Kaltwintergarten – Mehr Zeit im Freien genießen
Viele Menschen, die eine Terrassenüberdachung suchen, stoßen schnell auf den Begriff „Kaltwintergarten“. Doch was genau ist das?
Ein Kaltwintergarten ist kein klassischer Wintergarten, der durchgehend beheizt ist, sondern eine unbeheizte Rundum-Verglasung für Ihre Terrassenüberdachung – Oft auch in Verbindung mit einer Unterdach- und Seitenmarkisen. Das macht ihn zur idealen Lösung, um bereits früh im Frühjahr und bis spät in den Herbst oder sogar den Winter hinein mehr Zeit im Freien zu genießen.
Die Rundum-Verglasung sorgt dafür, dass sich dieser bei Sonnenstrahlen schnell erwärmt. Sie sind also bei Wind, Schnee und Regen geschützt und genießen trotzdem das „Draußen‑Gefühl“.
Ihr Vorteil: Sie müssen bei einem Kaltwintergarten keine hohen Energiekosten für Heizung und Isolierung einplanen.

Die große Schmidt-Wetterstudie: Lohnt sich ein Kaltwintergarten?
Der Kaltwintergarten ist der Mittelweg aus einer klassischen Terrassenüberdachung und dem vollausgestatteten Warmwintergarten. Doch wie viel Zeit im Jahr bringt die Investition wirklich? Um diese Frage zu beantworten haben wir die große Schmidt-Wetterstudie gestartet.
Auf Basis von Daten des deutschen Wetterdienstes haben wir deutschlandweit Temperaturdaten aus vergangenen 25 Jahren ausgewertet. Das Ergebnis: Wer weder eine Terrassenüberdachung noch einen Kaltwintergarten hat, kann seine Terrasse im Durchschnitt nur an 31 Tagen im Jahr wirklich sorgenfrei genießen (orangenes Feld in der Grafik). An allen anderen Tagen machen Kälte, Hitze, Regen und Wind einen Strich durch die Rechnung.
Mit einer Terrassenüberdachung gewinnen Sie bereits einen großen Zeitraum auf Ihrer Terrasse dazu: Sonne, Schnee und Regen können zumindest weitestgehend geblockt werden, sodass Sie ⌀185 Tage (+51%) dazu erhalten.
Wer auch Wind, schrägen Regen und eine gewisse Kälte fernhalten möchte, sollte auf den Kaltwintergarten setzen. Dadurch kommen weitere ⌀115 Tage (+32%) auf das Terrassenzeitkonto dazu.
Das heißt: Die Investition in einen Kaltwintergarten ermöglicht bis zu 83% mehr Zeit auf der eigenen Terrasse – Eine Investition in das eigene Wohlbefinden.

Kalt- vs. Warmwintergarten – Der wichtige Unterschied für Sie
Ein Warmwintergarten dient das ganze Jahr über als vollwertiger Wohnraum und ist entsprechend wärmegedämmt und beheizbar. Das bedeutet:
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Sie müssen spezielle Isoliergläser verbauen.
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Sie müssen die Auflagen der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllen.
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Sie zahlen deutlich mehr bei der Anschaffung und im Unterhalt.
Ein Kaltwintergarten hingegen ist eine einfache und günstigere Alternative. Sie benötigen keine spezielle Dämmung und auch keine Heizungsanlage. Das macht ihn besonders interessant für alle, die das ganze Jahr über einen geschützten Platz im Freien möchten.
Unser Tipp: Viele unserer Kunden starten mit dem Bau einer einfachen Terrassenüberdachung. Durch unsere modulare Bauweise können Sie ein bestehendes Terrassendach jederzeit später durch Seitenelemente erweitern.
(Video) Das denken unsere Kunden über ihren Kaltwintergarten
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Mehr InformationenBei Familie W. entstand das Projekt in drei Schritten. So wurde aus einem ungenutzten Platz ein zweites Wohnzimmer bei jedem Wetter.
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Mehr InformationenFür Familie R. wurde aus einem kaum genutzten Platz eine Terrasse für das gesamte Jahr.
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Mehr InformationenFamilie W. wollte mehr Zeit im Garten verbringen – auch wenn es draußen „ein Sauwetter“ hat.
Die Top 5 Vorteile eines Kaltwintergartens für Sie
Eine geschlossene Terrassenüberdachung ist ideal, um die Terrassensaison auf das ganze Jahr zu verlängern. Sie profitieren gleich mehrfach:
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Mehr Zeit im Freien: Sie genießen bereits die ersten Sonnenstrahlen im März und können bis tief in den Winter draußen sitzen.
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Mehr Platz für die ganze Familie: Ein Kaltwintergarten ist wie ein zusätzlicher Raum für Ihr Haus. Egal ob Grillparty mit der ganzen Familie oder ein Rückzugsort für Sie allein.
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Ideal zum Überwintern von Pflanzen: Durch die schützende Verglasung bleibt es auch bei Frost im Winter mild genug für viele Kübelpflanzen.
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Flexibilität durch Markisen und Beschattung: Sie regulieren das Klima bei viel Sonnenlicht und verhindern ein zu starkes Aufheizen der Terrasse.
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Geringere Heizkosten: Sie benötigen keine teure Heizung wie bei einem Warmwintergarten.
Unser Tipp: Durch eine passende Seitenmarkise schützen Sie sich nicht nur vor der Sonne, sondern sorgen gleichzeitig für Privatsphäre im eigenen Garten.

Wie lässt sich eine Terrassenüberdachung zum Kaltwintergarten erweitern?
Viele Kundinnen und Kunden entscheiden sich erst nach ein bis zwei Jahren für den Schritt zum Kaltwintergarten – oft, weil sie merken, wie viel Zeit sie unter der Überdachung verbringen und wie angenehm es wäre, windgeschützt noch länger im Jahr draußen sitzen zu können. Doch nicht jeder Anbieter kann eine nachträgliche Erweiterung realisieren.
Insbesondere die Dachform spielt beim Ausbau eine wichtige Rolle: Bei einer Terrassenüberdachung mit geneigter Glasfläche – wie unserer preisgekrönten Terrassenüberdachung TIROL – wird ein sogenanntes Keilfenster benötigt, um den Winkel zwischen Dach und Seitenelement sauber auszugleichen. So entsteht ein optisch harmonischer, dichter Anschluss, der vor Wind und Schlagregen schützt.
Bei einem Flachdach – wie unserem EXQUISIT – können die Seitenelemente dagegen direkt an die Dachkonstruktion angeschlossen werden, ohne dass ein Keilfenster nötig ist. Das wirkt minimalistisch, modern und besonders klar in der Optik.

Der richtige Anbieter ist entscheidend
Ein großer Vorteil unserer Terrassenüberdachungen ist ihre modulare Bauweise: Jede Terrassenüberdachung von Schmidt Überdachungen kann später zu einem Kaltwintergarten erweitert werden.
Damit der spätere Ausbau technisch möglich und statisch sicher ist, wird bei Schmidt Überdachungen bereits in der Erstberatung eine individuelle Schneelastanalyse vor Ort durchgeführt. Denn ein Kaltwintergarten trägt mehr Gewicht als eine offene Überdachung – sowohl durch die festen oder schiebbaren Glaselemente als auch durch die veränderte Windlast. Nur wenn die Statik zu Ihrem Standort, Ihrer Schneelast und Ihrem Haus passt, entsteht später ein sicherer und langlebiger Kaltwintergarten.
Für die Erweiterung selbst stehen verschiedene Seitenelemente zur Wahl: feste Glaselemente, Panorama-Schiebeanlagen oder gerahmte Schiebeelemente – in mehreren Tönungsstufen und individuell kombinierbar. So wächst Ihre bestehende Terrassenüberdachung Schritt für Schritt zu einem Kaltwintergarten, der perfekt zu Ihrem Haus und Ihren Bedürfnissen passt.

Alles aus einer Hand: Beratung, Planung & Umsetzung bei Schmidt Überdachungen
Bei Schmidt Überdachungen erhalten Sie eine maßgeschneiderte Lösung – passend zur Architektur Ihres Hauses und abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse. Sie profitieren von:
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Regionaler Kompetenz: Persönliche Beratung in einem Schmidt Standort in Ihrer Nähe.
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Sicherheit im Fokus: Bei jeder Beratung führen wir kostenlos eine Schneelastanalyse für Ihre Adressdaten durch. So bleibt Ihre neue Traum-Terrassenüberdachung langfristig sicher.
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Hochwertige Qualität „made in Germany“: Langlebige Materialien dank Aluminium und Verbundsicherheitsglas.
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Flexibilität bei der Umsetzung: Sie beginnen mit einer Terrassenüberdachung und erweitern sie Stück für Stück zu Ihrem Traumplatz
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Fachgerechter Montage durch Profis: Sie müssen sich um nichts kümmern. Unsere festangestellten Monteure stellen Ihre Überdachung meist an nur einem Arbeitstag auf.
Ihr nächster Schritt: Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Beratungstermin und lassen Sie sich eine Kaltwintergarten‑Lösung passend für Ihr Zuhause gestalten!

Fazit: Der Kaltwintergarten - Ideal für Ihre Terrasse
Ein Kaltwintergarten ist weit mehr als eine einfache Terrassenüberdachung. Sie verlängern mit ihm die Terrassensaison um bis zu 83%, schützen sich vor Wind und Wetter und erhalten einen flexiblen Raum, der Sie durch das ganze Jahr begleitet. Sie müssen kein Vermögen für Heizung und Isolierung ausgeben, genießen aber dennoch das geschützte Ambiente eines Wintergartens.
Häufige Fragen zum Thema Kaltwintergarten
Lohnt sich ein Kaltwintergarten?
Absolut! Im Schnitt erhalten Sie jährlich +115 mehr Tage im Freien!
Absolut! Ein Kaltwintergarten schützt Sie vor Wind, Regen, Sonne und Schnee und sorgt für ein angenehmes Klima selbst bei kühlen Temperaturen. Selbst bei 0°C und 10°C Außentemperatur ist es im Kaltwintergarten oft noch angenehm warm.
Unsere Wetterstudie zeigt: Ein Kaltwintergarten ermöglicht Ihnen im Schnitt +115 mehr Terrassentage in Bayern und Baden-Württemberg.

Muss ich einen Kaltwintergarten heizen?
Für die meiste Zeit des Jahres lohnt sich eine Heizung kaum.
Im Normalfall: Nein. Denn der Kaltwintergarten wärmt sich bei normalen Temperaturen von selbst auf und ist entsprechend angenehm, wenn Sie Ihn nutzen möchten. Wenn es mehrere Tage am Stück kalt ist, wird jedoch auch der Kaltwintergarten auskühlen.
Eine Heizung lohnt sich trotzdem nur begrenzt, da der Kaltwintergarten ohne Dämmung die Wärme nicht so gut behält. Wer heizen möchte setzt am Besten auf eine Infrarotheizung. Die heizt nicht die Luft sondern erwärmt direkt die Haut.

Brauche ich eine Baugenehmigung für meine Kaltwintergarten?
Bei der Baugenehmigung kommt es auf viele Faktoren an
Ob Ihr Kaltwintergarten eine Baugenehmigung benötigt wird von der Landesbauordnung geregelt. Diese ist für jedes Bundesland unterschiedlich.
Doch Vorsicht: Viele Gemeinden haben eigene Regelungen und Genehmigungspflichten. Rufen Sie daher unbedingt kurz bei Ihrem zuständigen Bauamt an.
Wie wird ein Kaltwintergarten gebaut?
Ein Kaltwintergarten wird meist in zwei Bauphasen erstellt
Im ersten Schritt wird die Grundkonstruktion der Terrassenüberdachung aufgestellt. Das passiert im Normalfall an einem Tag. Dazu werden meist die Bodenträger für die späteren Laufschienen vorbereitet.
Nachdem die Grundkonstruktion steht, werden die Flächen für die Glasfelder nochmal exakt vermessen, während der Beton trocknet.
An einem zweiten Arbeitstag werden dann die eingepassten Glasscheiben angeliefert und eingebaut – und fertig ist Ihr neuer Lebens(t)raum.

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Denis Schmidt
Geschäftsführer
Seit 2015 ist er als Geschäftsführer von Schmidt Überdachungen











